Äpfel und Birnen – Kulturwabe

Äpfel und Birnen: Und ich vergleich sie doch!

Jede Geschichte braucht ihren Kern.

Die Sängerin und Rezitatorin Beate Josten bringt gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Ashley Hriba wieder ein ganz besonderes und (in diesem Falle vitaminreiches) überraschendes Programm auf die Bühne: Mythen, Musik und Geschichte rund um Äpfel und Birnen, die unterhaltsam und voller Überraschungen beweisen, dass der Apfel den Lauf der Welt schicksalhaft mitentschieden und die Birne die Moral verbessert hat.                                          

Ausgestattet mit einem „Pflück-Gen“ hat Beate Josten Lieder und Texte gefunden, die bei Eva und Adam anfangen und im Hier und Heute enden. Im Laufe der Geschichte besingen sowohl klassische als auch Volkslieder alle Aspekte des Themas: die hilfsbereite Eigenschaft dieser Gaben der Natur, sie in fester und flüssiger Form zu uns nehmen können, die Inspiration, die Form und Farbe der Obstsorten Lyriker*innen und Modeschöpfer*innen eingab und auch die Bräuche, die Liebeshungrigen geholfen haben, durch dieses kleine Kernobst zusammenfinden.

Es ist erstaunlich, wie umfassend bedeutend für die Kunst, das Kulturerbe und die Kulturlandschaft dieses frugale Geschenk war und ist. Diese Vielfalt wird durch Beate Josten und Ashley Hriba vielseitig, virtuos und genreübergreifend verkörpert. Mit Ironie, tiefer Leidenschaft, Leichtigkeit und bitterem Ernst widmen sich beide dem Thema. Intelligent und sinnlich, romantisch und aufgeklärt gibt es Musik, die bewegt, überrascht, erheitert und vertieft. Es ist eben alles dabei: Moll und Dur, hoch und tief, langsam und schnell.

Ganz besonders bedanken sich die beiden natürlich bei den kleinen Insekten, die sich um die Blüten und die daraus wachsendenS Früchte kümmern. Darum passt dieses Programm programmatisch nirgends besser hin als ins Bienenhaus der Waldimkerei.

Die Veranstaltung klingt aus mit einem gemeinsamen Picknick auf der Streuobstwiese.

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